Dynamic Sitebar Ads bieten eine maximale Bühne, erfordern aber ein hohes Maß an technischer Präzision.
Da dieses Format Ad-Server-Funktionalität (dynamische Feeds) und Compliance (schnelle Ladezeit, korrekter Klicktag & weitere Aspekte) vereint, ist ein Pre-Flight Compliance Check vor dem Kampagnenstart unerlässlich. So kann sichergestellt werden, dass die Buchung nicht vom Publisher zurückgewiesen wird.
Wir schauen uns in diesem Beitrag gemeinsam an, was die Kernthemen in diesem Bereich sind.
1. Die physische Spezifikation (Größe)
Dynamic Sitebar Ads zeichnen sich durch ihre auffällige Größe am Seitenrand einer Webseite aus, meist außerhalb des Hauptinhaltsbereichs.
Das Format basiert in der Regel auf der klassischen Skyscraper-Größe, wird aber oft mit einer Erweiterungsfunktion versehen:
Basis-Größe (Standard) + responsive Skalierung: 160 x 600 Pixel (Wide Skyscraper) oder 300 x 600 Pixel (Half Page Ad). Die 300×600 px-Variante wird in modernen Setups häufig bevorzugt, da sie mehr Fläche bietet. Aus dieser Basisgröße kann sich die Dynamic Sitebar jetzt responsive (d.h. in Breite und Höhe veränderbar) ausbreiten und den verfügbaren Platz füllen.
Mobile: Auf Mobilgeräten wird dieses Format aufgrund des begrenzten Platzes nicht ausgespielt oder es wird automatisch auf ein kleineres, mobiles Format wie den 320x50px Sticky Footer umgestellt.
Fixierte Position: Das Format ist meistens „sticky“ (fixiert), d.h., es bleibt beim Scrollen des Nutzers sichtbar. Dies maximiert die Sichtbarkeit und die Verweildauer (Viewability).
2. Spezifikation der Dynamik und Technik
Der entscheidende Unterschied zu einem statischen Bild- oder HTML5-Ad ist die dynamische Responsivität. Eine weitere (optionale) Funktion: Die Dynamische Befüllung der Fläche via Daten-Feed.
| Spezifikation | Beschreibung | Anforderung |
| Technologie | Wird fast immer als HTML5 Creative ausgeliefert. | Nutzung von Standard-Ad-Servern (z.B. Google Campaign Manager, Adform) zur dynamischen Integration. |
| Daten-Feed | Der Inhalt (Produkte, Preise, Texte, Bilder) wird über einen Produkt- oder Daten-Feed (JSON/XML/CSV) gesteuert. | Der Feed muss strukturiert sein und regelmäßig aktualisiert werden. |
| Targeting-Logik | Die Logik zur Personalisierung wird im Creative-Code oder im Ad-Server hinterlegt. | Erfordert die korrekte Übergabe von Tracking-Parametern (z.B. Produkt-ID, Warenkorbwert, besuchte Seiten) über die URL oder ein Tag. |
| Bandbreite | Muss trotz Dynamik schnell laden. | Die Initial Load Size (anfängliche Ladegröße) ist streng limitiert (meist < 200 KB). Die maximale Gesamtgröße (Max Total File Size) kann variieren und liegt meistens bei < 500 KB. |
| Klicktags | Muss dynamisch den korrekten Klicktag (Exit URL) und gegebenenfalls die Click-Tracking-Parameter aus dem Feed auslesen. | Einsatz von Standard-Ad-Server-Klicktags (clickTag oder spezifische Ad-Server-Variablen). |
3. Spezifikation für Inhalte und Design
Da Dynamic Sitebar Ads groß sind, erlauben sie komplexes Storytelling, müssen aber modular aufgebaut sein.
Modulare Creative-Struktur bei Feed-Ads
Das Design muss in flexible Module zerlegt werden, da Bilder und Texte aus dem Feed unterschiedlich lang sein können.
- Produkt-Slots: Zwei bis vier Produktbilder (vom Feed geladen) mit Preis, Titel und Call-to-Action (CTA).
- Hintergrund-Frame: Ein statisches Markenelement oder Logo (der nicht dynamische „Wrapper“).
- Fallback-Inhalt: Es muss oft eine statische Fallback-Grafik (meist ein 160×600 JPG/GIF) vorhanden sein, falls der dynamische Feed oder das Targeting fehlschlägt.
Skalierbare Elemente
- Bilder: Werden vom Ad-Server oder dem Feed abgerufen und müssen oft in der Creative-Datei skaliert werden.
- Texte: Müssen auf maximale Zeichenlängen begrenzt sein, um Layout-Brüche zu vermeiden (z.B. Titel: max. 40 Zeichen). Es ist möglich, eigene Fonts einzubetten.
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